In meiner Praxis steht ein Raum für ambulante Infusionstherapien zur Verfügung.
Diese können zum einen bei schweren Infekten (für die intravenöse Gabe von Antibiotika) notwendig werden,
zum anderen bei Hörsturz, akutem Tinnitus oder akutem Dauerdrehschwindel
(ausgelöst durch den Ausfall eines Gleichgewichtorgans).
Hinsichtlich der genauen Definition dieser Krankheitsbilder verweise ich auf das Glossar im Eingangsportal
(Fachärzte am Promenadeplatz) oder die Leitlinien der Dtsch. HNO-Gesellschaft.
Diese oben genannten, häufigen Erkrankungen des Innenohrs gelten nach den neuen Medizinischen
Leitlinien nicht mehr als Notfall, sondern als Eilfall, mit deren Therapie
binnen 48h begonnen werden sollte. Eine gestörte Mikrozirkulation,
virale oder bakterielle Infekte, Lärmbelastung, Streß, aber auch akute Funktionsstörungen
der Halswirbelsäule oder Erkrankungen des Kreislaufs und des Stoffwechsels
kommen nach derzeitiger medizinischer Kenntnis als Auslöser in Betracht.
Bei einer hohen Spontanremissionsrate dieser Erkrankungen gilt in Deutschland eine
Infusionstherapie als sinnvoll und "state-of- the-art"-Therapie.
Durch die Infusionstherapie werden die Fließeigenschaften des Blutes verbessert,
Stoffwechsel und Mikrozirkulation gefördert und durch die zugefügten Medikamente
(Radikalenfänger, Cortison) Entzündungsreaktionen geblockt,
und die Hörzellen “wiederbelebt”.
Von Seiten des Patienten kann ein bewusster Stressabbau und eine Entspannungs-therapie
(Autogenes Training, Muskelrelaxation nach Jacobson etc.) die Therapie unterstützen.
Die ambulante Durchführung der täglichen Infusionstherapie
(Dauer
ca. 45 min) erübrigt meist einen stationären Aufenthalt.
Diese und weitere Therapiemöglichkeiten werden nach genauer Diagnostik
mit Ihnen besprochen und ein entsprechender individueller
Therapie– und Infusionsplan aufgestellt.